Was ist ein fixer Selbstbehalt?

Im Schadenfall beteiligt der Versicherer den Versicherungsnehmer an den entstehenden Schadenaufwendungen, um Bagatellschäden abzuwälzen und den Versicherten in die Mitverantwortung für die entstandenen Kosten zu nehmen. Dadurch können Versicherungsbeiträge dauerhaft günstiger kalkuliert werden.

Um das Kostenrisiko für die Unternehmer überschaubar zu halten, sollte der Selbstbehalt (auch Selbstbeteiligung genannt) im Schadensfall fest oder zumindest nach oben „gedeckelt“ sein (z.B. 10% max. jedoch 5.000 €). Ansonsten könnte eine im ersten Moment niedrig erscheinende Selbstbeteiligung von 5 % bei einem Schaden von z.B. 1 Mio. € trotzdem bedrohliche Ersatzleistungen für den Versicherungsnehmer nach sich ziehen.

 

Bei der Cyber-Versicherung gilt grundsätzlich ein Selbstbehalt in Höhe von € 5.000 je Schadenfall und zwar unabhängig von der vereinbarten Versicherungssumme und der Höhe des Jahresumsatzes.

Zusätzlich kann der Selbstbehalt auf Wunsch gegen einen Beitragszuschlag von 10 % auf € 2.500 bzw. gegen einen Beitragszuschlag von 15 % auf € 1.000 reduziert werden.

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